Donnerstag, 5. Juli 2012

Long live the queen!

Kommen wir nun zu einem aktuellen Thema.

Wenn ich mir ein Gamemagazin kaufe, blätterte ich für gewöhnlich erst einmal schnell durch, um ein paar Bilder und Titel aufzuschnappen, und dadurch herauszufiltern, welche Artikel mich am meisten interessieren, um diese dann zuerst zu lesen.
Vor einiger Zeit musste ich dies jedoch nicht tun, weil mir schon das Cover sagte, welchen Artikel ich als allererstes lesen werde, da ein Artikel über ein wichtigeres Spiel sehr unwahrscheinlich war. Auf dem Cover befand sich ein Ausschnitt folgenden Bildes:


Auch wenn sie ein wenig anders als üblich aussieht erkennt man sofort, dass es sich um Lara Croft handelt, also um DIE Videospielheldin schlechthin, welche Videospiele mit einer starken Protagonisten überhaupt erst salonfähig machte.
Hastig schlug ich den Artikel auf, und wurde von dem 6 Seiten umfassenden Bericht über das nächste TOMB RAIDER nicht enttäuscht.
Natürlich informierte ich mich danach noch weiter und sah inzwischen erste Trailer, welche meine Vorfreude noch weiter ansteigen ließen.
Es ist ein Teil, welcher sich stark von seinen Vorgängern abhebt, ohne dabei seine Wurzeln zu verlieren.
Früher war das markante an Tomb Raider, dass es eine Frau als Action-Heldin hatte, welche taff, stark und selbstwusst war, und sich immer zu helfen wusste (und sicherlich trug auch ihre üppige „Sonderausstattung“ zu ihrer Popularität bei).

 
Doch nun soll Lara keine eiskalte berechnende Amazone mehr sein, die keinerlei Schwächen zeigt und in jeder Situation cool und routiniert reagiert.
Nein, es geht jetzt um eine junge unerfahrene Lara, die ganz auf sich allein gestellt nach einem Schiffbruch auf einer fremden Insel strandet, auf welcher sie ums nackte Überleben kämpfen muss.
Dabei muss sie sich nicht nur stupide gegen Menschen und wilde Tiere verteidigen, sondern allen physischen und psychischen Grausamkeiten widerstehen.
Das fängt bei der reinen Nahrungsbeschaffung an, als sie zum ersten mal ein unschuldiges Tier mit Pfeil und Bogen erlegen muss. Die alte Lara hätte es einfach abgeballert (und vermutlich auch noch roh gegessen), der neuen hingegen widerstrebt es, ein unschuldiges Tier zu töten.
…und dann erst Laras Reaktionen und innerer Kampf nachdem sie den ersten Menschen getötet hat.
Aber auch bei unspektakuläreren Dingen wie der nächtlichen Kälte oder einem starken Regenschauer werden die Belastung und das Leiden der Protagonisten so gut beleuchtet, dass sie einem nicht nur irgendwie Leid tut, sondern dass man sogar selbst mitleidet .
Es steht hier also kein weiblicher Terminator mehr im Mittelpunkt, der sich gefühls- und problemlos durch alle Gefahren und Widrigkeiten durchballert, sondern eine verletzliche junge Frau, die lernen muss sich durchzuschlagen.
Vielleicht wird das nicht jedem alteingesessenen Fan gefallen, der unter Tomb Raider einen weiblichen Rambo mit dicken Hupen versteht.
Ich hingegen erwarte jetzt schon sehnlichst den Release, der von ursprünglich diesem Jahr nun auf März 2013 verlegt wurde. Zum einen zwar schade, aber sicherlich die richtige Entscheidung, wenn man sich an einmal an das technisch desaströse und total verbuggte TR: Angel of Darkness zurückerinnert, welches mit mehr Zeit ein gutes Spiel hätte werden können.
…und außerdem ist ja bekanntlich Vorfreude die schönste Freude





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Dienstag, 3. Juli 2012

Die ewige Nummer 1...

Wie es sich für einen Blog über Games gehört, fangen wir natürlich gleich mit einem brandaktuellen Game an...

...nein doch nicht, denn zuerst möchte ich über mein absolutes Lieblingsspiel berichten (und zugleich kann man auch entnehmen, welche meine Lieblingsspielereihe ist).
Dieses absolute Lieblingsspiel ist FINAL FANTASY VIII!

…natürlich kann man technisch gesehen FF VIII heutzutage nur noch maximal belächeln, schließlich kam das Spiel 1999 für die PlayStation raus, und ist demnach mit seinen inzwischen 13 Jahren mehr als hoffnungslos veraltet…aber grade im Genre „Rollenspiele“ wissen die wirklich guten Vertreter auch noch dann zu begeistern, wenn sie schon längst ins Museum gehören...und das trifft auf recht viele Vertreter der Final Fantasy-Reihe zu.
Die meisten Kenner der Reihe bezeichnen Teil VI oder VII als besten Teil, die jüngere Generation FF X.
Ich selbst bezeichne keinen dieser 3 Teile als meinen Liebling, auch wenn ich peinlicherweise gestehen muss, dass ich Teil 6 noch nie gespielt habe, und das nur, weil ich befürchte, dass ich viele lustige und komplexe Dialoge und Anspielungen aufgrund meiner eher maximal durchschnittlichen Englischkenntnisse nicht vollständig verstehen würde, und ich daher einen falschen Eindruck von einem so hoch gelobten Game bekomme :(
Teil 7 und 10 hingegen kenne ich gut (sowie die meisten anderen Teile), und beide sind ohne jede Frage großartige Spiele, aber dennoch imho nicht die besten Teile.

Nun habe ich mich schon oft gefragt, warum Teil 8 mich so fasziniert, und ich es so….nun ja, geradezu vergöttere (selbst mein bislang einziges Tattoo ist das Lionheart aus FF VIII).
Allein die Charaktere sind so toll und vielschichtig, und nicht irgendwelche 08/15-Statisten mit einer pseudo-tiefsinnigen Story. Jeder einzelne Charakter macht eine fortdauernde Entwicklung durch und ist wichtig für die komplette Geschichte, welche wirklich bewegend ist. Es passierenso viele Dinge in diesem Spiel, welche zum Teil wichtig für die ganze Spielwelt sind, aber zum Teil auch das Leben der Charaktere auf so vielen Ebenen verändern. Man erlebt mit, wie sie alle so unterschiedlich, und dennoch menschlich und nachvollziehbar reagieren, denken und fühlen.
 

Die Geschichte ist dabei zwar fiktiv und unreal (Eine Hexe aus der Zukunft versucht die Zeiten zu vereinen...), aber dennoch entsprechen so viele Situationen in abgewandelter Form den Geschehnissen des täglichen Lebens, weshalb man wirklich gut mitfühlen kann, über Handlungen und Entscheidungen nachdenkt, und sich fragt, was man selbst in einer solchen oder vergleichbaren Situation im realen Leben getan hätte..
Selbst bei Situationen, die man anders gelöst hätte, versteht man die Entscheidungen eines jeden einzelnen (vor allem, weil von so vielen Charakteren die Geschichte beleuchtet wird, und man dadurch versteht, wie sie so wurden, wie sie jetzt sind und wieso sie so handeln). Selbst die Taten der „Bösewichte“ sind so nachvollziehbar, dass man sie nicht einmal wirklich als "böse" bezeichnen kann, denn man versteht sie, und oft fragt man sich sogar selbst, ob man denn  überhaupt an ihrer Stelle anders gehandelt hätte.
Und obwohl soviel auf die Story und die Charaktere eingegangen wird, bleibt dennoch viel Raum für Fantasie und Interpretationsmöglichkeiten...

Ich könnte noch unzählige Zeilen zu diesem Spiel schreiben (vielleicht tu ich das ja noch irgendwann mal), aber nun ist erstmal Schluss von Final Fantasy VIII, dem meiner Meinung nach berührendsten Spiel aller Zeiten...





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Montag, 2. Juli 2012

Welcome!


Hallo & herzlich willkommen auf meiner Seite.
Nach einigem hin und her überlegen habe ich mich nun letztendlich doch dazu entschlossen, einen eigenen Blog zu erstellen.
Eine ganze Weile war ich immer nur stiller Beobachter einiger Blogs, vorrangig dem meiner Freundin, und die meiste Zeit über fand ich die Idee zwar toll so etwas zu machen, wusste aber nicht über was. Weder mache ich selbst viele Bilder, noch kann ich sie gut bearbeiten, und auch sonst passiert nicht viel in meinem Leben, was es sich zu berichten lohnen würde…also worüber schreiben?
Doch nun sah ich gestern einen Post über eines meiner absoluten Lieblings(video)spiele, und schon war es ganz eindeutig und einleuchtend worüber ich berichten könnte: Videospiele, oder besser gesagt Games…denn wer spricht heutzutage noch von Videospielen? o0
Also werde ich in nächster Zeit (versuchen) immer wieder über ein Game zu posten und dazu meine Gedanken zu sammeln…was nicht immer ganz objektiv verlaufen wird, erwartet also keinen Test wie man sie aus Zeitschriften kennt.
Dabei werde ich bei weitem nicht nur auf aktuelle Games eingehen, sondern auch auf viele ältere Spiele, die manch einer schon vergessen oder gar nicht mehr kennen gelernt hat.
Auch Filme und Bücher bieten möglicherweise viel Stoff zum berichten, aber ich denke es gibt vorerst mehr als genügend Games, die es mehr als Wert sind über sie zu berichten…