Wie es sich für einen Blog über Games
gehört, fangen wir natürlich gleich mit einem brandaktuellen Game
an...
...nein doch nicht, denn zuerst möchte
ich über mein absolutes Lieblingsspiel berichten (und zugleich kann
man auch entnehmen, welche meine Lieblingsspielereihe ist).
Dieses absolute Lieblingsspiel ist
FINAL FANTASY VIII!
…natürlich kann man technisch
gesehen FF VIII heutzutage nur noch maximal belächeln, schließlich kam
das Spiel 1999 für die PlayStation raus, und ist demnach mit seinen
inzwischen 13 Jahren mehr als hoffnungslos veraltet…aber grade im
Genre „Rollenspiele“ wissen die wirklich guten Vertreter auch
noch dann zu begeistern, wenn sie schon längst ins Museum
gehören...und das trifft auf recht viele Vertreter der Final
Fantasy-Reihe zu.
Die meisten Kenner der Reihe bezeichnen
Teil VI oder VII als besten Teil, die jüngere Generation FF X.
Ich selbst bezeichne keinen dieser 3
Teile als meinen Liebling, auch wenn ich peinlicherweise gestehen
muss, dass ich Teil 6 noch nie gespielt habe, und das nur, weil ich
befürchte, dass ich viele lustige und komplexe Dialoge und
Anspielungen aufgrund meiner eher maximal durchschnittlichen
Englischkenntnisse nicht vollständig verstehen würde, und ich daher
einen falschen Eindruck von einem so hoch gelobten Game bekomme :(
Teil 7 und 10 hingegen kenne ich gut
(sowie die meisten anderen Teile), und beide sind ohne jede Frage großartige Spiele, aber dennoch imho nicht die besten Teile.
Nun habe ich mich schon oft gefragt,
warum Teil 8 mich so fasziniert, und ich es so….nun ja,
geradezu vergöttere (selbst mein bislang einziges Tattoo ist das
Lionheart aus FF VIII).
Allein die Charaktere sind so toll und
vielschichtig, und nicht irgendwelche 08/15-Statisten mit einer
pseudo-tiefsinnigen Story. Jeder einzelne Charakter macht eine
fortdauernde Entwicklung durch und ist wichtig für die komplette
Geschichte, welche wirklich bewegend ist. Es passierenso viele Dinge
in diesem Spiel, welche zum Teil wichtig für die ganze Spielwelt sind, aber zum Teil auch das Leben der Charaktere auf so vielen Ebenen
verändern. Man erlebt mit, wie sie alle so unterschiedlich, und
dennoch menschlich und nachvollziehbar reagieren, denken und
fühlen.
Die Geschichte ist dabei zwar fiktiv
und unreal (Eine Hexe aus der Zukunft versucht die Zeiten zu
vereinen...), aber dennoch entsprechen so viele Situationen in abgewandelter Form den
Geschehnissen des täglichen Lebens, weshalb man
wirklich gut mitfühlen kann, über Handlungen und Entscheidungen
nachdenkt, und sich fragt, was man selbst in einer solchen oder vergleichbaren Situation im realen Leben getan hätte..
Selbst bei Situationen, die man
anders gelöst hätte, versteht man die Entscheidungen eines jeden einzelnen
(vor allem, weil von so vielen Charakteren die Geschichte beleuchtet
wird, und man dadurch versteht, wie sie so wurden, wie sie jetzt sind und wieso sie so handeln). Selbst die Taten der
„Bösewichte“ sind so nachvollziehbar, dass man sie nicht einmal wirklich als "böse" bezeichnen kann, denn man versteht sie, und oft fragt man sich sogar selbst, ob man denn überhaupt an ihrer Stelle anders gehandelt hätte.
Und obwohl soviel auf die Story und die Charaktere
eingegangen wird, bleibt dennoch viel Raum für Fantasie und
Interpretationsmöglichkeiten...
Ich könnte noch unzählige Zeilen zu
diesem Spiel schreiben (vielleicht tu ich das ja noch irgendwann
mal), aber nun ist erstmal Schluss von Final Fantasy VIII, dem meiner
Meinung nach berührendsten Spiel aller Zeiten...



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