Dienstag, 3. Juli 2012

Die ewige Nummer 1...

Wie es sich für einen Blog über Games gehört, fangen wir natürlich gleich mit einem brandaktuellen Game an...

...nein doch nicht, denn zuerst möchte ich über mein absolutes Lieblingsspiel berichten (und zugleich kann man auch entnehmen, welche meine Lieblingsspielereihe ist).
Dieses absolute Lieblingsspiel ist FINAL FANTASY VIII!

…natürlich kann man technisch gesehen FF VIII heutzutage nur noch maximal belächeln, schließlich kam das Spiel 1999 für die PlayStation raus, und ist demnach mit seinen inzwischen 13 Jahren mehr als hoffnungslos veraltet…aber grade im Genre „Rollenspiele“ wissen die wirklich guten Vertreter auch noch dann zu begeistern, wenn sie schon längst ins Museum gehören...und das trifft auf recht viele Vertreter der Final Fantasy-Reihe zu.
Die meisten Kenner der Reihe bezeichnen Teil VI oder VII als besten Teil, die jüngere Generation FF X.
Ich selbst bezeichne keinen dieser 3 Teile als meinen Liebling, auch wenn ich peinlicherweise gestehen muss, dass ich Teil 6 noch nie gespielt habe, und das nur, weil ich befürchte, dass ich viele lustige und komplexe Dialoge und Anspielungen aufgrund meiner eher maximal durchschnittlichen Englischkenntnisse nicht vollständig verstehen würde, und ich daher einen falschen Eindruck von einem so hoch gelobten Game bekomme :(
Teil 7 und 10 hingegen kenne ich gut (sowie die meisten anderen Teile), und beide sind ohne jede Frage großartige Spiele, aber dennoch imho nicht die besten Teile.

Nun habe ich mich schon oft gefragt, warum Teil 8 mich so fasziniert, und ich es so….nun ja, geradezu vergöttere (selbst mein bislang einziges Tattoo ist das Lionheart aus FF VIII).
Allein die Charaktere sind so toll und vielschichtig, und nicht irgendwelche 08/15-Statisten mit einer pseudo-tiefsinnigen Story. Jeder einzelne Charakter macht eine fortdauernde Entwicklung durch und ist wichtig für die komplette Geschichte, welche wirklich bewegend ist. Es passierenso viele Dinge in diesem Spiel, welche zum Teil wichtig für die ganze Spielwelt sind, aber zum Teil auch das Leben der Charaktere auf so vielen Ebenen verändern. Man erlebt mit, wie sie alle so unterschiedlich, und dennoch menschlich und nachvollziehbar reagieren, denken und fühlen.
 

Die Geschichte ist dabei zwar fiktiv und unreal (Eine Hexe aus der Zukunft versucht die Zeiten zu vereinen...), aber dennoch entsprechen so viele Situationen in abgewandelter Form den Geschehnissen des täglichen Lebens, weshalb man wirklich gut mitfühlen kann, über Handlungen und Entscheidungen nachdenkt, und sich fragt, was man selbst in einer solchen oder vergleichbaren Situation im realen Leben getan hätte..
Selbst bei Situationen, die man anders gelöst hätte, versteht man die Entscheidungen eines jeden einzelnen (vor allem, weil von so vielen Charakteren die Geschichte beleuchtet wird, und man dadurch versteht, wie sie so wurden, wie sie jetzt sind und wieso sie so handeln). Selbst die Taten der „Bösewichte“ sind so nachvollziehbar, dass man sie nicht einmal wirklich als "böse" bezeichnen kann, denn man versteht sie, und oft fragt man sich sogar selbst, ob man denn  überhaupt an ihrer Stelle anders gehandelt hätte.
Und obwohl soviel auf die Story und die Charaktere eingegangen wird, bleibt dennoch viel Raum für Fantasie und Interpretationsmöglichkeiten...

Ich könnte noch unzählige Zeilen zu diesem Spiel schreiben (vielleicht tu ich das ja noch irgendwann mal), aber nun ist erstmal Schluss von Final Fantasy VIII, dem meiner Meinung nach berührendsten Spiel aller Zeiten...





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